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Sonntag, 19.08.2018r.
Name-Tag: Bolesława, Juliana, Jana
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Legenden


Legende über Entstehung der Stadt Konin

Eines Tages gingPrinz Leszek mit seinem Gefolge in den umliegenden Wäldern auf die Jagd. Als eralleineinReh verfolgt verlorer seine beidenLeibwächter aus den Augen. Müde von der Jagd, beschloss er also unter einem Baum kurz auszuruhen. Im gleichen Augenblick näherten sie sich ihm halbwilde „Smolarze“ (Räuber). Der Prinz verließ sich auf seine fürstliche Immunität und drohte mit seinen Leibwächtern. Die Angreifer lachten den Prinzen aus und behaupteten, dass noch niemanddiese Wälder lebend durchquert hätte. Im Nu stießen sie den Prinzen zu Boden und fingen an, seine Kleider herunterzureißen. Da hörte man plötzlich dasPferdegetrappel. Die Smolarze waren überzeugt, dass die Leibwächter kämen, erschraken und flohen. Es stellte sich heraus, dass den Lärm nicht die Leibwächter gemacht hatten sondern eine Herde Pferde, angeführt von einem weißen Hengst. Aus Dankbarkeit für die Tiere, die ihm das Leben gerettet hatten, beschloss der Prinz an diesem Ort eine Stadt zu erbauen und sie Konin zu nennen. Und im Wappensollteein weißes Pferd zu sehen sein.


Legende von Klara aus Mikorzyn

Die Ehefrau eines Ritters aus Mikorzyn, der auf Kreuzzug ging, gebar während seiner Abwesenheit eine Tochter. Sie selbst starb kurz darauf. Das Mädchen wurde in die Obhut entfernter Verwandten gegeben und obwohl Jahre vergingen kehrte ihr Vater nicht zurück. Klara war ein schönes Mädchen, das viele Bewerber anzog. Auch erbte sie das Vermögen ihres Vaters. Sie aber war an keinem der Männer interessiert und lehnte alle Heiratsanträge ab. Ihre Leidenschaft galt mehr dem Reiten, Jagen und Bogenschießen.

Eines Tages hielt der tapfersteRitterim Königreich namens Janusz Bialy um ihre Hand an. Er hatte Haare weiß wie Flachs, trug eine silberneRüstung undeinen weißen Mantel. Aber auch seinen Heiratsantrag lehnte Klara ab. Er blieb unbeirrt und beschloss dem schönen Mädchen seinen Ring zu überlassen. Sie sollte ihm den Ring zukommen lassen, falls sie ihre Meinung ändere oder in Not geraten sollte. Klara stimmte widerwillig einem solchen Vertrag zu.

In der Nähe von Mikorzyn bewohnte ein anderer Ritter namens Garca eine Insel. Er hatte einen schlechten Rufin der Bevölkerung, denn er überfiel und beraubte Händler und misshandelteseine Untertanen. Eines Tages, als er durch den Wald wanderte, traf er Klara und verliebte sich sofort in sie. Er beschloss, sichin die schönsten Kleider zukleiden, die er durch Raub besaß, nach Mikorzyn zu fahren und das Mädchen um ihre Hand zu bitten. Er traf jedoch auf ihren starken Widerwillen. Klara äußerte außerdem ihre große Verachtung gegenüber Rittern, die wie er auf Raubzug gingen. Die Liebe des Ritters entbrannte nur noch mehr und er beschloss sie zu entführen. So entschied er sich, später zusammen mit seinen Gefährten zu Klara zu kommen. Er wusste jedoch nicht, dass es ihr während seiner Abwesenheit gelungen war, den Ring mit der Bitte um Hilfe an Ritter Janusz zu senden. Als Garca Klara entführte, gab er ihr das größte Gemach in seinem Schloss, mit Teppichen geschmückt. Er bot ihr verschiedene Reichtümer, lud Dichter ein, die über ihre Schönheit und seine große Liebe zu ihr Gedichte aussprachen. Aber er konntedas Mädchennicht überzeugen. Wartend auf ihre Rettung beschloss sieein Gelübdeder Jungfräulichkeit abzulegen, falls die Rettung gelänge.

Januszeilte um zu helfen. Als er ankam einigten sich die Ritter darauf, in einem Ritterturnier miteinander um Klara zu kämpfen. Janusz Bialy stand gegen Ritter Garca, der ein weißes Pferd ritt. Sie kämpftenlange und hart, und schließlich besiegte Janusz den Garca. Somit befreite er Klara. Er bat erneut um ihre Hand. Selbst als er vom Gelübde der Jungfräulichkeit erfuhr, respektierte er dies.Aberer bat Klaraum einen Gefallen. Er wollte, dass die ihm zum Abschied mit einem Schal winkt und seinen Ring ins Wasser wirft, wenn er weggeht. Klara tat alles, worum der Ritter bat. Er aber warf sich ebenfalls ins Wasser und das Mädchen fiel in Ohnmacht. Es folgte ein großer Sturm und schwere Regenfälle. Als die Flut abklang war auf dem See eine kleine Insel entstanden. Auf ihr verbrachte Klara den Rest ihres Lebens. Selbst in der frühen neunzehnten Jahrhundert sprach man von ihrem Grab und der Geist von Janusz wandert immer noch rund um den See. Die Legende sagt, sieht man ihn in einer Mondnacht, deutet dies auf eine kommende Katastrophe hin.


Die Legende von dertapferenjungen Mann namens Siemko und einem schönen Mädchen namens Marcha

Im nahe gelegenen Dorflebte ein Paar, ein tapferer junger Siemko und seine schöne Geliebte Marcha. Sie planten bald zu heiraten, aber ihre Pläne wurden durch den Krieg unterbrochen. Siemko musste sein Dorf verlassen. Als die Eindringlinge verloren, kehrten ihre einzelnen Soldaten in ihre Heimat zurück. Eine solche Truppe überfiel das Dorf von Siemko und Marcha. Die Invasoren gewannen, zu der Zeit kam auch Siemko. Während des Kampfs wurde Siemko getötet, und mit ihm auch die Marcha, die ihm zu Hilfe eilte. Nach dem Abzug der Angreifer begruben die Dorfbewohner die beiden auf einer Insel. Die Aufzeichnungen erwähnen, dass bis zum achtzehnten Jahrhundert dort am Jahrestag ihres Todes Riten gefeiert wurden. Man sang Lieder, pries den Mut von Siemko und Marcha und verfluchte deren Mörder. Eines Tages sank ein Boot, das auf die Insel fuhr und seit dieser Zeit verzichtete man auf die Tradition.

Legende vom Dorf Wasosz

Im Dorf Wasosz lebte ein reicher Gutsherr. Am Heiligabend entschied er sich, eine Runde in seinem Hof zu machen und stellte fest, dass alles in guter Ordnung war. Zufrieden mit sich selbst ging er wieder in sein Gutshaus, wo das Abendessen auf ihn wartete. Als sich alle an den Tisch setzten, klopfte es an der Tür. Nach einem alten Glauben darf die Bescherung am Heiligabend nicht unterbrochen werden,  so nahm der Gutsherr selbst das Wagnis auf sich, die Tür zu öffnen. Es stellte sich heraus, dass es eine arme Witwe war, die kein Essen für sich und ihre Kinder hatte und um Hilfe bat. Der Mann schickte sie jedoch mit leeren Händen fort. Seine Laune verbesserten ihm dann köstliche Speisen und gutes Trinken. Um Mitternacht vergaß er das Ereignis, er ging in den Stall, weil man glaubte, dass alle Tiere am Heiligabend in einer menschlichen Sprache sprechen können. Geschickt täuschte er vor, den Stall wieder zu verlassen, versteckte sich aber hinter einem Heustapel. Er lauschte, wie die Tiere ihn wegen seines schlechten Verhaltens gegenüber der armen Witwe verurteilten. Die Kühe forderten eine Strafe und wollten ihn in einen hungrigen Landstreicher-Hund verwandeln. Der Fluch solle nur gelöst werden können, wenn jemand am Heiligabend ihm etwas zu essen gibt. Noch heute glauben die Bewohner von Wasosz, dass man obdachlose Hunde nicht am Weihnachtsabend füttern darf.

Die Legende von Kazimierz

Boleslaw der Tapfere brachte in das Land Mönche, die sich in einer Wildnis ansiedelten. Im Wald trafen die Mönche auf eine Frau, die ihnen Fisch schenkte. Nach dem Verzehr der Mahlzeit warfen sie die Gräten in den Brunnen. Nach einer Weile merkten sie, dass der Fisch wieder lebendig geworden war. Dies geschah mehrere Male, somit hatten sie immer noch etwas zu essen. Eines Tages besuchte sie Chrobry und wollte von dem wunderbaren Fisch kosten. Dafür schenkte er den Mönchen Geld, damit sie eine Kirche bauen könnten. Damit aber brachen die Mönche das Gelübde der Armut. Der Fisch belebte sich seit der Zeit nicht mehr neu. Die entsetzten Mönche beschlossen sofort, das gespendete Geld zurück zu geben und schickten einen der Brüder- Barnabas - fort. Zur gleichen Zeit brachen einige Höflinge des Königs in die Wildnis auf, um die Mönche zu berauben. Als sie hörten, dass das Geld an den König geschickt worden war, glaubten sie dies nicht und töteten alle Brüder. Zum selben Zeitpunkt gab Barnabas das Geld dem König und hatte plötzlich eine Vision. Es erschienen ihm Mönche, die in den Himmel aufstiegen. Er sagte das dem König. Chrobry fand die Mörder, er hat sie aber auf die Bitte von Barabas nicht getötet sondern ließ sie in der Wildnis leben. Dank dieser Buße kehrte der wunderbare Fisch in den Brunnen zurück und das Wasser aus dem Brunnen begann Augenerkrankungen zu heilen. Barnabas Nachfolger vergrößerten den Brunnen, damit der Fisch größer werden sollte. Diese Gier verursachte, dass der Fisch seine wunderbaren Eigenschaften erneut verlor. Die Bevölkerung von Kazimierz ist noch in der Lage, den Ort, wo der Brunnen war zu identifizieren. Angeblich beendete Barnabas sein Leben an dem Ort, wo sich jetzt das Kloster in Bieniszew befindet.

Die Legendeüber die Rettung der Stadt während der schwedischen Kriege

Einer der schwedischen Kommandanten beschloss, das Kloster abzubrennen. Im Traum hatte er eine Vision: ihm erschien ein Mönch der ihm die Tat verbot und bei Ungehorsam mit dem Tode bedrohte. Verängstigt beschloss der Kommandant das Kloster zu besuchen und den Mönch zu finden, den er im Traum sah. Erfand ihn nichtunter den Mönchensondernauf einem Bild. Es war einBild des HeiligenJanKapistran. Dankdieser EreignisseüberlebteKazimierz.

Legende über zwei Schwestern

Die Orte von Kazimierz und Kleczew waren einmalTeil eines Kreises.Einer Legende nach erbten zwei Schwestern die ganze Gegend. Sie wollten keine aufwändige Neuvermessung durchführen lassen und beschlossen stattdessen, dass sie die Grenze an jenem Ort festlegen würden, wo sie sich treffen würden, wenn eine aus Kleczew und die zweite aus Kazimierz kommt. Die Schwester, dieKleczewerbte verschlief und so trafen sich die Schwestern nahe Kleczew. Die kürzlich überarbeiteten Grenzen der Gemeinden stimmen mit denen der zwei Schwestern überein.

Ausarbeitung auf der Grundlagedes Reiseleiters von Zygmunt Pecherski (1966).


 


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